Kaum ein anderes Champagnerhaus steht so kompromisslos für die qualitative Speerspitze der Region wie Krug. In konsequenter Handarbeit erzeugt, in vergleichsweise kleinen Mengen produziert und stets von hoher Seltenheit, genießen die Champagner des Hauses seit Jahrzehnten Ausnahmestatus
Ein Abend für die Erinnerung – Krug in großer Form
Giuseppe Lauria, Dezember 2025
Es gibt Begegnungen, die weit über den Moment hinaus nachhallen. Dieser Novemberabend im wunderbaren Sternerestaurant Steins Traube im Mainzer Vorort Finthen gehörte zweifellos dazu.
Kulinarische Präzision trifft auf große Krug-Editionen
In intimer Atmosphäre traf Philipp Stein, seit Jahren souverän mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, auf Stefan Fäth vom Hamburger Sterne-Restaurant Jellyfish. Zwei befreundete Köche, die sich gut aus der gemeinsamen Zeit im Hotel Favorite kennen, vereint durch Präzision, Produktfokus und sensorische Neugier. Zwei Handschriften, die sich nicht überlagerten, sondern ergänzten: produktfokussiert, präzise, tiefgründig.
Gemeinsam entwickelten sie ein exklusives Sechs-Gang-Menü, das konsequent und gekonnt auf die großen Champagner des Hauses Krug abgestimmt war. Grande Cuvée, Rosé und Vintage – in unterschiedlichen Editionen, Jahrgängen und Flaschengrößen – zeigten eindrucksvoll, wie vielseitig und köstlich ein reines Champagne-Menü sein kann.
Philipp Stein, seit Jahren souverän mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet, und Stefan Fäth vom Hamburger Sterne-Restaurant Jellyfish entwickelten gemeinsam ein exklusives Sechs-Gang-Menü, das konsequent und gekonnt auf die großen Champagner des Hauses Krug abgestimmt war.
Eine weinkulinarische Symphonie in der Domstadt
Das Ergebnis war weit mehr als ein klassisches Food-&-Wine-Pairing: ein weinkulinarischer Abend der Extraklasse, geprägt von Harmonie, Kontrasten und intellektueller Finesse. Ein Abend, der eindrucksvoll zeigte, wie große Küche und großer Champagner sich nicht überlagern, sondern gegenseitig auf ein neues Niveau heben können.
Mainz war im doppelten Sinne idealer Austragungsort dieser Symphonie. Denn Gründer Joseph Krug stammte aus der Domstadt.
Krug – eine Ikone inter Pares
Die Nähe zur Spitzengastronomie ist bei Krug kein Zufall, sondern Teil des Brandings. Krug sucht die Bühne der großen Küche – und fand hier zwei Köche, die der Komplexität und Tiefe dieser Weine gerecht wurden.
Kaum ein anderes Champagnerhaus steht so kompromisslos für die qualitative Speerspitze der Region wie Krug. In konsequenter Handarbeit erzeugt, in vergleichsweise kleinen Mengen produziert und stets von beständig hoher Qualität, genießen die Champagner des Hauses seit Jahrzehnten Ausnahmestatus. Krug gehört wie Dom Pérignon (und andere Marken wie Ruinart) zum Luxusgüterkonzern LVMH. Die stilistischen Unterschiede sind relativ schnell erzählt.