Bordeaux 2025: A Miracle Vintage – Rettung in letzter Minute

Giuseppe Lauria, April 2026

Was sich bereits in den ersten beiden Tagen der exklusiv für Journalisten vorbehaltenen Primeur-Verkostungen in Bordeaux abzeichnete (siehe mein Post auf Instagram vom 16.April), hat sich im Verlauf der folgenden acht Tage eindrucksvoll bestätigt – bis hinauf in die Spitze der Klassifikationen links und rechts der Gironde.

Ein Jahrgang, der lange nur hinter vorgehaltener Hand gelobt wurde, zeigt nun im Glas, was ihn auszeichnet: In einem warmen Jahr hat Präzision über Kraft gesiegt. Aromatische Frische, fein gezeichnete Tannine und eine Balance, die eher von Zurückhaltung als von Opulenz geprägt ist, definieren den Stil der besten Weine.

„Einer der niedrigsten Erträge – selbst im Frostjahr 2017 hatten wir 18 hl/ha“, berichtet Pierre-Olivier Clouet.

Extreme Bedingungen, kleine Beeren - 2,5 kg Trauben für 1 Liter Wein

Die Vegetationsperiode war zunächst von Extremen geprägt – insbesondere durch eine rund dreimonatige Trockenphase mit drei Hitzewellen mit Temperaturen über 40 Grad. Kalk- und lehmhaltige Terroirs hatten dabei klare Vorteile, während durchlässige, sandige Böden stärker unter Trockenstress litten. Lange sah es nach einer Wiederholung von 2022 aus - nur noch extremer. Doch dann kam mit dem Regen Ende August und kühleren Nächten die erlösende Wende. Die Folgen waren dennoch dramatisch niedrige Erträge und außergewöhnlich kleine Beeren.

„Einer der niedrigsten Erträge – selbst im Frostjahr 2017 hatten wir 18 hl/ha“, berichtet Pierre-Olivier Clouet, der mich am letzten Tag der Primeurs exklusiv bei Château Cheval Blanc empfängt. „Die kleinsten Beeren ever – sie sahen aus wie Blaubeeren. Nicht einmal ein Gramm pro Beere beim Cabernet Franc“, erzählt er mit (das exklusive Video finden Sie hier). 

Die Konsequenz: enorme Konzentration im Ausgangsmaterial. „Für einen Liter Wein brauchten wir rund 2,5 kg Trauben statt der üblichen 1,5 kg“, so Clouet weiter (hier geht's zum Videointerview).

Früheste Lese der Geschichte

Die Lese 2025 gehört vielerorts zur frühesten überhaupt: Beginn bereits in der ersten Septemberwoche, Abschluss oft um den 20. September. Damit lag sie nicht nur deutlich vor 2024, sondern teilweise sogar vor den extrem warmen Jahren 2018, 2022 oder 2003.

An zahlreichen Gütern war die Ernte bereits abgeschlossen, während man im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt gerade erst begann.


Stilistik: Klassik statt Exotik

2025 präsentiert sich als Brücke zwischen 2020, 2022 und 2023 – mit klar klassischer Handschrift. Weniger opulent als 2022, präziser als 2020 und strukturierter als 2023. Dazu ungemein verführerisch und duftig. 

Selbst an der Spitze zeigt sich die stilistische Ausrichtung deutlich: Château Cheval Blanc liegt bei rund 12,7 Vol.-%, ebenso wie Château Lafite Rothschild auf bemerkenswert moderatem Niveau, um nur zwei prominente Châteaux links und rechts der Gironde zu nennen. Ob Cabernet Sauvignon oder Merlot letztlich die Nase vorn hat, bleibt offen – auf beiden Ufer-Seiten wurden herausragende Qualitäten erzielt.

Für Glumineau verkörpert 2025 alles, was man sich von einem großen Bordeaux wünscht: „Ein generöser Jahrgang voller Cremigkeit, dicht ohne Überkonzentration, mit Finesse, Frische, Charme und Tiefe – in wunderbarer Balance.“

Auch Jacques Thienpont vom legendären Château Le Pin spricht von einer positiven Überraschung. Im Videointerview sagte er: „Mit Blick auf den extremen Wetterverlauf waren wir vom Ergebnis sehr überrascht.“

Dieser Tenor war vielerorts zu hören – und genau daraus entstand letztlich die treffende Überschrift dieses Jahrgangs: „A Miracle Vintage“.Die Qualität sei sehr hoch, die Mengen hingegen extrem gering, so Thienpont im Videointerview weiter: „Das einzige Problem wird sein, die Flaschen im Markt zu finden.“ – gesagt mit seinem unnachahmlichen Humor. Schauen Sie selbst rein

Jacques Thienpont vom legendären Château Le Pin spricht von einer positiven Überraschung.

Qualität und Einordnung

Auf Basis von rund 500 verkosteten Weinen lässt sich das Niveau bereits klar einordnen: im Schnitt locker zwei bis drei Punkte über 2024, in der Spitze vereinzelt sogar bis zu vier Punkte (z.B. Château Lafite, Léoville-Las-Cases etc) – und damit fast auf Augenhöhe mit 2022.

Der Jahrgang erreicht möglicherweise nicht ganz die stratosphärische Dimension von 2022, was vor allem an einer geringeren Homogenität liegt. Stilistisch jedoch steht er keineswegs zurück. Im Gegenteil: Finessentrinker und Liebhaber klassischer Bordeaux dürften diesen Jahrgang besonders schätzen – möglicherweise sogar mehr als das zweifellos große, aber deutlich exotischere 2022.

Ich habe eine Vielzahl von Weinen im Bereich von 95 bis 100 Punkten bewertet, darunter mehrere Kandidaten für die Höchstwertung von 100/100.

Ausblick: Markt, Preise und Kaufempfehlung

Eine noch ausführlichere Analyse mit sämtlichen Verkostungsnotizen folgt bis Ende des Monats – ebenso wie meine Best-of-Listen und exklusive Interviews mit führenden Persönlichkeiten von beiden Ufern. Dann werde ich auch detailliert der Frage nachgehen, ob und vor allem was man subskribieren sollte

Eines vorweg: Ich habe rund 20 Top-Persönlichkeiten links und rechts der Gironde interviewt. Vieles deutet darauf hin, dass die Preise trotz der hohen Qualität tendenziell stabil bleiben oder sogar leicht nachgeben – mit punktuellen Ausnahmen.

So sagt etwa Ronan Laborde, Château Clinet und Ex-UGCB-Präsident„Wir werden den Markt mit unseren Preisen überraschen.“
Bleibt zu hoffen, dass es eine positive Überraschung wird – denn nur dann kann dieser Jahrgang tatsächlich zum Turnaround für Bordeaux werden (hier geht's zum Videointerview).

Ronan Laborde, Château Clinet und Ex-UGCB-Präsident kündigte an: „Wir werden den Markt mit unseren Preisen überraschen.“

Mit Blick auf die bevorstehende Kampagne äußert sich Nicolas Glumineau im sehenswerten Videointerview mit mir klar und deutlich: „Wir sind uns der aktuellen wirtschaftlichen Lage sehr bewusst.“ Auf Nachfrage bestätigt er, dass er von einer signifikanten Anpassung an die aktuell herausfordernde Marktsituation ausgeht – eine Einschätzung, die sich mit vielen Gesprächen dieser Tage deckt und die Hoffnung nährt, dass dieser Jahrgang nicht nur qualitativ, sondern auch preislich den dringend benötigten Impuls für Bordeaux liefern könnte. 

Das Potenzial dafür ist eindeutig vorhanden: sehr hohe Qualität, ein voraussichtlich attraktives Preisniveau und ein gleichzeitig stark limitiertes Angebot.

Gerade daraus ergibt sich eine spannende Konstellation: Die 2025er dürften bei Veröffentlichung vergleichsweise günstig erscheinen, besitzen aber angesichts der kleinen Ernte und der Qualität ein erhebliches Wertsteigerungspotenzial, sobald sie gefüllt und am Markt etabliert sind. Am 29.April startet die mit Spannung erwartete Kampagne mit Pontet-Canet

Ein Preis auf dem Level von 2019 und 2024 um (oder sogar leicht unter) von 58€ ex Négociant ist nicht unrealistisch – damit wäre der Wein ein absolutes Schnäppchen. Und gerade in der zweiten und dritten Reihe wird es ein Füllhorn von exquisiten Weinen geben, die über ein überaus attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen werden. 

Die Wende: Vom Tanninstau zur Reife

Im August stand der Jahrgang auf der Kippe. „Wir hatten eine regelrechte Wand an Tanninen“, beschreibt Pierre-Olivier Clouet, Managing Director von Cheval Blanc die Situation.

Erst die Regenfälle Ende August, begleitet von deutlich kühleren Nächten, brachten die erlösende Wende: Nach drei Monaten nahezu vollständiger Trockenheit wirkte der Niederschlag wie ein präzise gesetzter Impuls zur rechten Zeit – er reaktivierte die Reben, löste die Blockade und ermöglichte es, die Tannine in die physiologische Reife zu führen.

Dieser Moment markiert den entscheidenden Wendepunkt des Jahrgangs. Das Ergebnis sind Weine mit bemerkenswerter Balance – pH-Werte zwischen etwa 3,4 und 3,7, selbst bei den Rotweinen, und deutlich moderateren Alkoholgraden.

Hélène Génin von Château Latour verortet 2025 stilistisch zwischen der Tanninstruktur von 2016 und der Eleganz, Frische und Balance von 2020.

Am linken Ufer zeigte sich ein ganz ähnliches Bild. In meinem One-to-One-Tasting mit Hélène Génin von Château Latour erklärt sie: „Der Regen Ende August und die kalten Nächte ermöglichten eine optimale Ausreifung der Trauben.“Vor allem die kühlen Nächte bewahrten die Säure- und Aromafrische und legten damit den Grundstein für die außergewöhnliche Balance der Weine. Entscheidend sei gewesen, den richtigen Lesezeitpunkt zu treffen. Stilistisch verortet sie 2025 zwischen der Tanninstruktur von 2016 und der Eleganz, Frische und Balance von 2020 (hier geht's zum Videointerview).

Auch Axel Heinz, seit rund drei Jahren Direktor bei Château Lascombes, bestätigt diesen Verlauf.  „Bis weit in den Sommer sah es aus wie 2022 – doch dann kam mit dem Regen die entscheidende Wende.“ Der ehemalige Macher von Ornellaia und Masseto steht zugleich für eine klare stilistische und strategische Neuausrichtung bei Lascombes hin zu mehr Finesse und Linearität und neuer Produkte. Ausdruck dieser Entwicklung ist der neue, terroirgeprägte Merlot „La Côte“, dessen Erstjahrgang ich kürzlich von 94 auf 95 Punkte angehoben habe. 

Die Trauben stammen aus ausgewählten Parzellen nahe der Gironde, die unter dem Namen „La Côte“ zusammengefasst sind: geprägt von einer rund fünf Meter tief liegenden Kalksteinplatte, überzogen von einer dünnen Schicht blauen Tons – ein Terroir, das Frische, Präzision und eine bemerkenswerte Spannung in den Wein bringt.

Axel Heinz steht für eine klare stilistische und strategische Neuausrichtung bei Lascombes hin zu mehr Finesse und Linearität und neuer Produkte.

Auf Château Montrose haben Pierre Graffeuille und Vincent Decup einen der herausragenden Weine des Jahrgangs 2025 geschaffen. In meinem Exklusivinterview erläuterte Vincent Decup die Philosophie hinter einer wichtigen Veränderung, die den Grand Vin des Hauses nochmals geschärft hat:

 In meinem Exklusivinterview erläuterte Vincent Decup die Philosophie hinter einer wichtigen Veränderung, die den Grand Vin des Hauses nochmals geschärft hat. Das Ergebnis ist ein Wein von außergewöhnlicher Reinheit, Präzision und Tiefe.

In meinem Exklusivinterview erläuterte Vincent Decup die Philosophie hinter einer wichtigen Veränderung, die den Grand Vin des Hauses nochmals geschärft hat. Das Ergebnis ist ein Wein von außergewöhnlicher Reinheit, Präzision und Tiefe.


„Wir haben uns bewusst dafür entschieden, Montrose ausschließlich aus seinem historischen Kernstück zu erzeugen – der Terrasse Nr. 4, jenem Ort, an dem einst die ersten Rebstöcke des Guts gepflanzt wurden. Wir sind überzeugt, dass die DNA und die Energie dieses Terroirs einzigartig sind. Gemeinsam mit unserem CEO Pierre Graffeuille wollte ich die reinste und authentischste Ausdrucksform von Montrose einfangen, indem wir uns vollständig auf diese außergewöhnliche Parzelle konzentrieren. Der Charakter dieses Weinbergs ist unverwechselbar und von einer dynamischen Energie geprägt, die sich unmittelbar im Wein widerspiegelt. Diesen Ansatz verfolgen wir nun seit drei Jahrgängen, und ich bin überzeugt, dass er die vollständigste und authentischste Interpretation von Montrose hervorbringt.“

Das Ergebnis ist ein Wein von außergewöhnlicher Reinheit, Präzision und Tiefe. Ich bewertete Château Montrose 2025 mit 98–100 Punkten und zähle ihn damit zu den höchstbewerteten Weinen des gesamten Jahrgangs. 

Nur eine Handvoll Weine – darunter Pétrus, Ausone, Château Mouton Rothschild und Château Latour – erreichten in meiner Verkostung ein vergleichbar nahezu perfektes Niveau.

Olivier Berrouet, Weingutsdirektor auf dem berühmten und wenigen Journalisten zugänglichen Petrus bestätigt im exklusiven Videointerview mit mir: "Entscheidend war, ein perfektes Verständnis der Aromatik der Trauben zu gewinnen, um den exakten Erntezeitpunkt zu finden.

Olivier Berrouet, Weingutsdirektor auf dem berühmten und wenigen Journalisten zugänglichen Petrus bestätigt im exklusiven Videointerview mit mir: "Entscheidend war, ein perfektes Verständnis der Aromatik der Trauben zu gewinnen, um den exakten Erntezeitpunkt zu finden. 

Diese Präzision im Timing zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Jahrgang. Als Italiener würde ich sagen: Es kam darauf an, die Trauben al dente” zu ernten – und in vielen Weinen kann man genau diese Präzision deutlich schmecken.

Auch Nicolas Glumineau, Weingutsdirektor von Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande, hebt die Bedeutung des Timings hervor: „Entscheidend war, den exakten Moment für den Merlot zu treffen.“ Man habe ihn teilweise bereits Ende August gelesen – so früh wie nie zuvor in unserer Geschichte. „Das fühlte sich fast traumatisch an, aber so konnten wir ihn ‚al dente‘ mit frischer, komplexer Aromatik einbringen“, berichtet er und spricht von einem notwendigen Anpassungsschritt (hier geht's zum Videointerview).

Nicolas Glumineau, Weingutsdirektor von Château Pichon Longueville Comtesse de Lalande, hebt die Bedeutung des Timings hervor: „Entscheidend war, den exakten Moment für den Merlot zu treffen.“

Besonders erfreulich: Die Qualität endet nicht bei den großen Namen. Zahlreiche Weine aus der zweiten und dritten Reihe bieten ebenfalls ein hervorragendes Preis-Genuss-Verhältnis. Denn entgegen vieler Vorurteile kann Bordeaux einige der spannendsten Best Buys weltweit bieten – mit bemerkenswertem Wert abseits der Spitzenweingüter.

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Breite Qualität – von oben bis unten

Ein weiterer entscheidender Punkt: 2025 liefert über alle Regionen hinweg überzeugende Ergebnisse – bei Rot- und überwiegend bei Weiß- und Süßweinen.

Die Qualität zieht sich von den Premier Crus bis hinunter zu den Cru Bourgeois, die vielfach ein besonders attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis bieten – ebenso wie zahlreiche Weine aus den Satelliten des rechten Ufers, etwa Castillon oder Fronsac.

Innerhalb der Appellationen zeigen sich klare Stärken:

  • Margaux als wohl homogenste Appellation des linken Ufers
  • Saint-Émilion zwar etwas heterogener (als z.B. 2022) aber mit beeindruckender Frische auf den Kalkböden
  • Pomerol, insbesondere in seiner Kernzone, mit herausragender Tiefe und Präzision

Am rechten Ufer präsentierte sich Saint-Émilion insgesamt etwas heterogener, brachte jedoch einige herausragende Höhepunkte hervor. Zu den eindrucksvollsten zählen die beiden – fast namensgleichen – Spitzenweine von Château Beauséjour Bécot und Château Beauséjour Duffau-Lagarrosse, die beide mit bemerkenswerter Präzision und Tiefe überzeugten. 

Auch Château Angélus setzte – nicht zuletzt vor dem Hintergrund seines neuen, spektakulären Kellers – ein starkes Ausrufezeichen mit einem Wein von klarer Handschrift und großer Präsenz.


Grundsätzlich profitierten vor allem die kalkreichen Terroirs von Saint-Émilion sowie das tongeprägte Plateau von Pomerol, die Frische, Struktur und aromatische Spannung besonders gut bewahren konnten.

Erfreulich ist zudem, dass die Qualität keineswegs auf die renommiertesten Namen beschränkt bleibt: Auch in Appellationen wie Castillon, Haut-Médoc, Moulis oder Listrac finden sich zahlreiche Weine mit überzeugendem Preis-Leistungs-Verhältnis und eigenständigem Profil.

Bei den Weißweinen zeigt sich ein differenziertes Bild: Die trockenen Vertreter aus dem Médoc und aus Sauternes überraschen vielfach positiv mit Frische und Klarheit, während sich die Weißweine aus Pessac-Léognan etwas uneinheitlicher präsentieren. Sauternes bestätigt bei den Süßweinen seinen Ruf und bringt einen sehr guten, wenn auch nicht ganz herausragenden Jahrgang hervor – mit gelungener Balance zwischen Süße, Säure und aromatischer Präzision. Im Vergleich zum Vorjahr fehlt es stellenweise noch an der letzten Spannung und Linearität.

Insgesamt bewegen sich die Weißweine – mit wenigen Ausnahmen – auf dem Niveau des Vorjahres. Besonders hervorzuheben sind für mich die Weißweine von Château Haut-Brion und Château La Mission Haut-Brion, von Château Smith Haut Lafitte sowie von Domaine de Chevalier. Im Médoc überzeugten zudem die Weißweine von Château Cos d’Estournel sowie der Pavillon Blanc du Château Margaux von Château Margaux. Ebenso hochklassig der Les Champs Libres von Château Lafleuer, Vin de France.

Mit Château Pontet-Canet ist der erste Primeur-Knaller auf den Markt gekommen. Bei Lobenberg, Weinhandel Bürgerheim, Crurated und VinLorenc wird der Wein aktuell für rund 85 Euro angeboten – ein bemerkenswert attraktiver Preis für einen Grand Cru dieses Kalibers.

Fazit

2025 gehört zu den seltenen Jahrgängen, in denen sich der Markt klar zugunsten der Käufer verschiebt.

Ein Jahrgang mit dichtem Charakter, verführerischem Charme bei gleichzeitiger Frische und klassischer Handschrift – und zugleich mit echtem Marktpotenzial.

Und die ersten Signale bestätigen genau das: Soeben ist mit Château Pontet-Canet der erste Primeur-Knaller auf den Markt gekommen. Bei Lobenberg, Weinhandel Bürgerheim, Crurated und VinLorenc wird der Wein aktuell für rund 85 Euro angeboten – ein bemerkenswert attraktiver Preis für einen Grand Cru dieses Kalibers. Nach Auskunft verschiedener Händler seien Weine wie Pontet Canet schnell ausverkauft gewesen. Das gleiche gilt auch für Cheval Blanc. Von Fine Wine Händler Cru Rated hieß es, dass die Nachfrage so groß gewesen sein, das man sogar eine zweite Tranche angefragt habe. 

Mit 97–98 Punkten zählt er für mich zu den klaren Top-Favoriten in Pauillac – und ist vor allem unter dem Aspekt Preis-Genuss-Verhältnis kaum zu schlagen.

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